Die Freiwilligen von Oderwitz

Doku-Reportage | 42 Minuten | Filmakademie Baden-Württemberg  | 2018

Es gibt 1 Millionen Feuerwehrmänner und -frauen in Deutschland. Fast alle arbeiten ehrenamtlich.

Oberoderwitz in Sachsen. Nahe der Grenze zu Polen und Tschechien, inmitten schneeweißer Landschaften, restaurierter Fachwerkhäuser und leerstehender Industrieanlagen, haben sich 29 Bewohner einer besonderen Sache verschrieben:

Der Freiwilligen Feuerwehr.

Berufung, Pflichtgefühl, die Suche nach Zugehörigkeit, Tradition oder doch eher die Lust auf ein Abenteuer; die Motive für die freiwillige Pflicht bei der Feuerwehr sind mannigfaltig. Drei Wochen lang begleiten wir die Kameraden und lernen die Probleme kennen, mit denen eine Wehr, aber auch jedes einzelne Mitglied, heutzutage zu kämpfen hat.

 

Jasmin ist 19 Jahre jung und steht vor der Entscheidung, ob sie zugunsten einer besseren Ausbildung wegzieht oder doch lieber bei ihren vertrauten Kameraden bleibt. Für Fred hat die Feuerwehr Tradition, schon der Vater war Mitglied und auch der eigene Sohn könnte einmal in diese Fußstapfen treten. Daniel, der Ortswehrleiter, hält die Truppe zusammen. Seine Aufgaben kommen einer Vollzeitbeschäftigung gleich – ohne Bezahlung.

 

In einer Zeit, in der immer mehr freiwillige Feuerwehren aufgrund Nachwuchsknappheit schließen müssen, trotzen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oberoderwitz durch besonderes Engagement und Pflichtbewusstsein dem Trend. Zusammen leisten sie einen essentiellen Dienst an unserer Gesellschaft, deren Anerkennung ihr Lohn ist. 

Projektstatuts:

abgeschlossen

 

 

Team:

Hanna Fischer (Regie)

Frank Walter (Produktion)

Conrad Lobst (Bildgestaltung)

Thomas Rother (Ton)

Moritz Laux (Musik)

Frank Walter (Montage) 

Lena Conrad (Sprecherin)